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KPM - Grundlehrgang Manualtherapeutische Konzepte
 
 
 

KPM - Grundlehrgang Manualtherapeutische Konzepte

Kursdaten

Referent van den Berg Frans/Schachinger Sandra

Kurs-Nr.: 180160

Kursort: fba LINZ

KURSZEITEN: siehe unterhalb des Kursinhaltes

 

freie Plätze vorhanden

€ 375,00
 
 
 
 
 

"KPM - Grundlehrgang Manualtherapeutische Konzepte"

  • Jahr 2018
  • Monat November
  • Fachbereich Muskuloskelettal
  • Berufsgruppe Physiotherapie, Ärzte

KPM: KLINISCHES PATIENTENMANAGEMENT
Grundlehrgang Manualtherapeutische Konzepte

Einleitung:
Warum ist klinisches Denken erforderlich???
Trennung zwischen theoretischen Kenntnissen und der klinischen Präsentation des Patienten.

  • Diagnosen werden meistens gestellt auf Basis von theoretischen Denkmodellen aus der Anatomie, Biomechanik, Physiologie und der Pathologie.
  • Für Diagnostik und Therapie ist aber der Patient in seiner individuellen klinischen Präsentation weitaus wichtiger.
  • Theoretische Kenntnisse sind trotzdem notwendig, um Hypothesen zu der jeweiligen Störung entwickeln zu können.

Warum brauchen wir eine gezielte Differentialdiagnostik???

  • Erkennen von Kontra-Indikationen und Vorsichtsmaßnahmen für Diagnostik und Therapie.
  • Behandlungen sollten strukturspezifisch durchgeführt werden, deshalb ist die Bestimmung des betroffenen Gewebes unverzichtbar.

Überlegungen zur klinischen Problemlösung (Clinical reasoning)

  • Hypothesenbildung und Überprüfung
  • Denkfehler und Wunschhypothesen
  • Kommunikationsstrategien
  • Analytische Beurteilung und Gewichtung der Befunde

Prinzipien der Untersuchung:
Anamnese:
Problemdarstellung - Was ist das Problem des Patienten???
Strategisches Vorgehen in der Anamneseerhebung

  • Mechanisch orientierte Anamnese (Bewegungsapparat)
  • Ganzheitlich orientierte Anamnese (Viszeral, Ernährung, Immunsystem, Energetisch, usw.)

Manualtherapeutische Untersuchung des Bewegungsapparates:
Basis Funktionsprüfung

  • Inspektion
  • Symptomprovozierende Bewegung und/oder Haltung
  • Spezifische Untersuchung
  • Aktive und passive Bewegungen
  • Translatorische Untersuchung
  • Widerstandtests

Zusatzuntersuchungen

  • Neurologische Basisuntersuchung (Reflexe, pathologische Reflexe, Kennmuskeln, Sensibilität)
  • Neurale Mobilitätstests
  • Stabilitätstests
  • Meniskustests
  • Vaskuläre Tests
  • Spezifische Palpation

Ganzheitliche Untersuchungen

  • Viszeral
  • Faszien
  • Untersuchungen der energetischen und reflektorischen Wechselbeziehungen

Verschiedene parietale osteopathische Konzepte
Klassische parietale osteopathische Techniken:
Merkmale:

  • Untersuchung und Behandlung von Dysfunktionen (Bewegungsverlust in eine Richtung), aufgrund mechanischer Überlegungen.
  • Behandlungstechniken mit langem Hebel.
  • Stellungsdiagnostik (Positionsbestimmung).

Muscle Energy nach Fred Mitchell Sr. & Jr.
Merkmale:

  • Muscle Energy Techniken sind Mobilisationstechniken, wobei ein Patient in einer kontrollierten Position seine Muskeln in eine bestimmte Richtung gegen einen Widerstand vom Therapeuten aktiv einsetzt. Antagonistische Techniken. Agonistische Techniken.

Strain - Counterstrain nach Jones
Merkmale:

  • Spontane Befreiung durch Positionierung. Dreidimensionale Positionierung einer Extremität oder der Wirbelsäule. Stimulation von Spannungszonen (Tender Points).

Myofacial release (Faszientechniken)
Merkmale:

  • Spannungsphänomene von oberflächigen und tiefen Fasziensystemen.
  • Mobilisations- bzw. Entspannungstechniken der Faszien.

Verschiedene manualtherapeutische Konzepte:
Cyriax Konzept
Merkmale:

  • Strukturspezifische Analyse der Untersuchungsbefunde (Angewandte Anatomie)
  • Spezifische Weichteilbehandlungen
    • Querfriktionen
    • Weichteilmanipulationen (Meniskus, Discus, Insertionen)
    • Injektionstechniken
    • Verschiedene Discus intervertebralis Theorien (Soft Protrusion, Hard Protrusion) und deren Behandlung
    • Screening (Pathologie; Nervensystem, Viszeral, usw.)

Kaltenborn / Evjenth Konzept (Nordisches System)
Merkmale:

  • Anatomisch/ biomechanisches Konzept
  • Konvex-Konkav-Regel nach Kaltenborn
  • Translatorische Untersuchungs- und Behandlungstechniken
  • Ergonomie

Grundlagen der Biomechanik der Gelenke und der Wirbelsäule

  • Gelenkflächen
  • Gelenkstellungen
  • Achsen und Ebenen (inkl. Behandlungsebene)
  • Gelenkbewegungen (Rollen/Gleiten - Translationen)
  • Untersuchungs- und Behandlungsstufen
  • Bewegungskopplungen (Extremitäten und Wirbelsäule)
  • Verriegelungstechniken

Maitland Konzept
Merkmale:

  • Brick-Wall Konzept (Theorie versus Klinische Präsentation)
  • Analytische Beurteilung
  • Einstufung der Patienten in klinische Kategorien
    • Irritierbarkeit (Irritability, Severity, Nature)
    • Endgradige Beschwerden (End of Range)
    • Symptome während der Bewegung (Range of Motion)
    • Momentaner Schmerzauftritt (Momentary Pain)
    • Verzögerter Schmerzauftritt (Latency)
    • Bewegungsdiagramme (Verhalten von Schmerz, Widerstand und Spasmus in einer 2-Dimensionale Darstellung)
    • Untersuchungs- und Behandlungsstufen

Neurale Strukturen

  • Struktur und Aufbau des peripheren Nervensystems
  • Neurodynamik
  • Grenzflächen und Spannungspunkte
  • Testverfahren (Neural Tissue Provocation Tests)

Plexus brachialis, Plexus lumbalis, Plexus sacralis

Bewegungsuntersuchung

  • Passive physiologische Bewegungen
  • Passive Zusatzbewegungen

Ausschlußtests

  • Quadrantenbewegungen
  • Kombinationsbewegungen 

McKenzie Konzept
Merkmale:

  • Einteilung der Wirbelsäulenprobleme in Derangement, Dysfunktion und Haltungssyndrom.
  • Diagnostik und Behandlung mittels wiederholter Bewegungen.
  • Einteilung der verschiedenen Derangementformen
  • Patientenmanagement

Mulligan Konzept
Merkmale:

  • Translatorische Behandlungstechniken in Kombination mit physiologischen (aktiv und/oder passiv) Bewegungen.
  • Physiologische Gleittechniken der Fazettengelenke NAGS (= Natural Apophyseal Glides)
  • Gehaltene physiologische Gleittechniken der Fazettengelenke SNAGS (Sustained Natural Apophyseal Glides)
  • Umgekehrte physiologische Gleittechniken der Fazettengelenke Reverse NAGS
  • Mobilisation mit Bewegung MWMS (= Mobilization with Movements)
  • Heimübungen Self SNAGS
  • Tapetechniken

VORAUSSICHTLICHE KURSZEITEN:

 

Weiterführende Links zu "KPM - Grundlehrgang Manualtherapeutische Konzepte"

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Referenten-Beschreibung "van den Berg Frans/Schachinger Sandra"

Frans van den Berg, PT, MT, OMT, Senior Lehrer Orthop. Manuelle Therapie, Gründer und Lehrer der IAOMT, Kursreihe Klinisches Patientenmanagement, A

Sandra Schachinger, MSc, PT

 
 
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