Zurück
Vor
WIRBELSÄULENCHIRURGIE - Schnittstelle Physiotherapie
 
 
 

WIRBELSÄULENCHIRURGIE - Schnittstelle Physiotherapie

Kursdatum

Referent Thalhamer Christoph, Mag.

Kurs-Nr.: 170153

Maximalteilnehmerzahl: 16

KURSZEITEN: siehe unterhalb des Kursinhaltes

 

freie Plätze vorhanden

€ 275,00
 
 
 
 
 

"WIRBELSÄULENCHIRURGIE - Schnittstelle Physiotherapie"

  • Jahr 2017
  • Monat November
  • Fachbereich Muskuloskelettal
  • Berufsgruppe Physiotherapie

Physiotherapeuten haben immer öfter mit Patienten zu tun, die eine lumbale Wirbelsäulenoperation hatten oder eventuell vor einer solchen stehen. Oft bestehen Unsicherheiten, wenn es darum geht, was diese Patienten nach ihrer Operation tun dürfen und was sie eher vermeiden sollten, um das operierte Gebiet nicht zu gefährden.

 

KURSINHALT:

  • Evidenzbasierte Diagnostik der häufigsten lumbalen Wirbelsäulenpathologien (Instabilität und Hypermobilität, traumatische und degenerative Spondylolisthesis, degenerative lumbale Spinalstenose inklusive neurogener Claudicatio, Radikulopathie und radikulärer Schmerz, osteoporotische Wirbelkörperfraktur, chronischer Kreuzschmerz)

  • Diagnostik der primären nozizeptiven Generatoren, die diese Pathologien schmerzhaft machen können (insbesondere Discus intervertebralis, Facettengelenke und Sakroiliakalgelenk)

  • Konservative und operative/invasive Therapieoptionen

  • Absolute und relative Indikationen für die häufigsten lumbalen Wirbelsäulenoperationen (Mikrodiskektomie, Bandscheibenendoprothetik, Dekompression, Kypho- und Vertebroplastie, Fusion)

  • Die wichtigsten präoperativen Assessments

  • Grundkenntnisse über OP-Techniken und Zugänge (soweit für Physiotherapeuten relevant)

  • Spezifische Krankheitsbilder bei Status post Lendenwirbelsäulenoperation (z. B. Anschlussdegeneration, Failed Back Surgery Syndrome [FBSS], Postdiskektomiesyndrom)

  • Evidenzorientierte Rehabilitation in den einzelnen Phasen nach der Operation

  • Ausführliche Referenzen zur Primärliteratur

 

LERNZIELE:

  • Ab wann in der Therapie von Patienten mit Wirbelsäulenbeschwerden macht ein konservatives Management keinen Sinn (mehr)?

  • Erkennen von Symptomen und Zeichen, die es notwendig machen, dass Patienten einem Wirbelsäulenchirurgen vorgestellt werden

  • Erleichterung der interdisziplinären Arbeit durch:

  • Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen über Infiltrationsmöglichkeiten (insbesondere epidurale Anästhesietechniken und intraartikuläre/-diskale Injektionen) und interventionelle Verfahren (insbesondere ablative Verfahren)

  • Vermittlung von Grundkenntnissen über operative Möglichkeiten

  • Erwerb der Fähigkeit, eine evidenzbasierte, interprofessionelle Diskussion mit konservativen Orthopäden und Wirbelsäulenchirurgen über ein lendenwirbelsäulenassoziiertes Patientenproblem zu führen

  • Sicherheit im Umgang mit lendenwirbelsäulenoperierten Patienten

  • Gliederung der einzelnen Reha-Phasen

     

     

     

    VORAUSSICHTLICHE KURSZEITEN:
    1 Tag: 09:00 – 17:00 Uhr
    2 Tag: 09:00 – 17:00 Uhr

     

     

 

Weiterführende Links zu "WIRBELSÄULENCHIRURGIE - Schnittstelle Physiotherapie"

Weitere Kurse von Thalhamer Christoph, Mag.
 

Referenten-Beschreibung "Thalhamer Christoph, Mag."

Mag. Christoph Thalhamer, BSc, PT, angestellt und freiberuflich, Spezialgebiet Orthopädie, insbesondere Wirbelsäule, wissenschaftliche Tätigkeit, A